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Forum Übersicht - Fanaktion "Zum Erhalt der Fankultur"
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Wichtig: Pro Fans - Demo 2010

in Fanaktivitäten der Fanatics 24.09.2010 18:28
von R F - Paparazzi No. 3 | 985 Beiträge | 1071 Punkte


Demonstration am 09. Oktober 2010 in Berlin

Treffpunkt 13.00 Weltzeituhr am Alexanderplatz | Eröffnungskundgebung 14.00 Uhr
Organisatoren: Fan- und Ultraszenen aus Deutschland; ProFans (www.profans.de); BAFF (www.aktive-fans.de); Unsere Kurve (www.unserekurve.de)

Warum jetzt eine Demo für Fankultur?
Jeder, der sich etwas regelmäßiger mit Fußball in Deutschland auseinandersetzt, wird in der letzten Saison zahlreiche Horrormeldungen aus den Medien vernommen haben, die von einer Eskalation in den Fanszenen berichteten. Zeitweilig schienen sich die Schlagzeilen zu überschlagen. Und während die halbe Nation über die Vorfälle von Bochum (Nürnbergfans durch Pyrotechnik verletzt), Berlin (Platzsturm) oder anderswo debattierte, meldeten viele Fanszenen Stadionverbotswellen: Nürnberg, Hertha, München, Hamburg, Köln, Hannover, Bielefeld und einige mehr. Es gab Strafen, die bislang im deutschen Profifußball ein Novum darstellten: Verbote von Auswärtsfahrten (Nürnberg, Köln, Rostock, Dresden) oder die Schließung einer Heimkurve (Hertha, Bochum). Für das Vergehen einiger weniger wurden ganze Fanszenen bestraft. Vermehrt wurden Einschränkungen für Fans diskutiert und teilweise umgesetzt: personalisierte Tickets, Verbote von Fanutensilien und Choreographien, Verbote eigener Fanzines und so weiter. Dies alles sind Strafen, die kein Konzept der Prävention für künftige Zwischenfälle vorweisen und die in der großen Mehrheit völlig unbeteiligte, friedliche Fußballfans treffen.

Wie sahen die Reaktionen der Fangruppen aus? Wenn überhaupt, dann gab es kleinere Aktionen (z.B. in Form von Spruchbändern) in den einzelnen Kurven selbst. Aber passierte irgendetwas von mehreren Kurven zusammen? Eine tatsächliche Fangruppenübergreifende Aktion, die öffentlich antwortet, Vorwürfe kommentiert und evtl. richtig stellt, die zeigt was Fankultur neben einigen Negativschlagzeilen in der Regel Positives ausmacht, so etwas hat es schon seit Jahren nicht mehr gegeben. Daher ist nun, nach dem Chaos der letzten Saison und dem abgeklungenen Fußballboom der WM, die Zeit gekommen am Anfang der neuen Saison 2010/2011 auf die Straße zu gehen und zu zeigen, was uns Fankultur bedeutet und wert ist.

Jetzt ist die Zeit, ein Zeichen zu setzen!

Wir wollen uns nicht nur beschweren, einklagen und fordern. Wir wollen für die Fankultur, die wir leben, werben. Wir wollen auf die Straße gehen und kundtun wie bunt, kreativ und vielseitig faszinierend Fankultur ist. Wie viele Fangruppen engagieren sich neben dem Fußball für gesellschaftliche Belange? Wie viele zeichnen sich durch soziales Engagement in ihrer Szene, ihrem Verein oder ihrer Stadt aus? Ist das der Öffentlichkeit überhaupt bekannt?

Die Demo soll ein Zeichen an alle Funktionäre und Fußballbosse sein, das ihnen klar macht, dass der Fußball nur mit uns das ist, was alle fasziniert. Sie sollen merken, was sie riskieren, wenn sie weiter den Kurs der Verdrängung unserer Fankultur fahren. Es soll aber auch ein Zeichen sein an alle Fanszenen. Uns allen muss klar werden, dass wir gemeinsam für unsere Fankultur einstehen müssen, wenn wir sie auch in der Zukunft noch leben wollen. Es soll ein Zeichen für die Fanszenen sein, mehr über ihr Dasein, ihr Tun und ihr Lassen zu reflektieren. So viele Steine legen sich die Fanszenen oftmals selbst in den Weg. Es wird Zeit zu diskutieren, aus Fehlern zu lernen und selbst zu handeln, wenn wir unsere Fankultur erhalten wollen.

Warum eine Demo in Berlin?

Unter dem Motto “Zum Erhalt der Fankultur” fand bereits im Jahr 2002 in Berlin eine gemeinsame Demonstration von Fans verschiedenster Vereine statt und auch 2005 setzten die Fans mit einer farbenfrohen Demonstration in Frankfurt ein ausdrucksstarkes Zeichen für den Erhalt der Fankultur. Auch wenn sich seither viel in den Fankurven verändert hat und sich einige Problemfelder verlagert haben, sind die Themen und grundlegenden Probleme bis heute die gleichen geblieben. In manchen Bereichen konnten kleinere Fortschritte erreicht werden (z.B. teilweise lokale Anhörungsmöglichkeiten bei Stadionverbotsfällen), in anderen hat sich die Lage verschlimmert. Als Beispiel seien die Anstoßzeiten und späte Terminierung genannt. Wir wollen mit dieser Demo den Bogen zur Demo 2002 schlagen und das damals begonnene Engagement endlich zusammen weiterführen.

Was sind heute im Jahre 2010 konkrete Probleme von Fußballfans?
Was sind Gefahren für unsere Fankultur?
Mit der folgenden Auflistung geben wir Euch einen kleinen Überblick:

Einschränkung von Fanutensilien
Fahnen, Trommeln, Megaphone, Choreographien, Banner, unabhängige Fanzines und viele andere Dinge sind Elemente von Fankultur, die ihre Kreativität und Farbe ausmachen. Leider sind viele Fans, vor allem bei Auswärtsspielen, in diesen essentiellen Punkten großen Restriktionen, Einschränkungen und Verboten ausgesetzt. Diese beruhen aber so gut wie nie auf realen Sachzwängen, sondern sind oftmals reine Schikane und Machtdemonstration. Eine unabhängige und zu Eigenverantwortung befähigte Fankultur braucht aber Luft zum Atmen. So gab es in jüngerer Vergangenheit auch schon Geldstrafen für Fans, die innerhalb ihrer eigenen Fankurve Fahnen schwenkten, deren Stocklängen geringfügig größer als die restriktiven Vorgaben der Stadionordnung waren. Oder es wurden im Vorwege schriftlich erlaubte Fanutensilien am Eingang zum Auswärtsblock spontan verboten.

Anstoßzeiten
Die Terminierung der Spieltage ist das beste Beispiel dafür, dass alle anderen Interessen denen der Geldgeber, hier also der TV-Konzerne untergeordnet werden. Für die Fans wird es dadurch immer schwieriger ihrer Mannschaft zu den Spielen zu folgen. Auch die späte Terminierung der Spieltage führt immer wieder zu großen Problemen. Dass es nicht sinnlos ist, für Belange wie Anstoßzeiten zu kämpfen, zeigt ein Beispiel der jüngeren Vergangenheit: Motiviert durch die internationale Aktion für fangerechte Anstoßzeiten “Our game – our time”, verkündete der schwedische Fußballverband eine Änderungsbereitschaft bei den Anstoßzeiten!
Wir haben aktuell eine Vielzahl an unterschiedlichen Anstoßzeiten am Spieltag. An Regelspieltagen beginnen die Spiele allein in den ersten beiden Bundesligen an folgenden Zeiten
- Freitag um 18 Uhr und 20:30 Uhr
- Samstag um 13 Uhr, 15:30 Uhr und 18:30 Uhr
- Sonntag um 13:30 Uhr, 15:30 Uhr und 17:30 Uhr
- Montag um 20:15 Uhr.
An Spieltagen unter der Woche werden die Spiele ebenfalls frühzeitig angepfiffen, sodass selbst den Heimfans aufgrund der Arbeitsverpflichtungen der Stadionbesuch erschwert bis unmöglich gemacht wird. Und dieses setzt sich natürlich bis in die unteren Ligen fort.
Gegen diese Spieltagszerstückelung gab es im Vorfeld natürlich große Proteste. Natürlich wurde auf die Wünsche und Bedenken oder Argumente der Fans seitens der DFL bei der Erstellung des neuen Anstoßzeitenkonzepts keine Rücksicht genommen und stattdessen die Anstoßzeiten so gelegt, dass diese unter dem Motto “Exklusivität steigert den Preis” optimal vermarktet werden konnten.

Kommerzialisierung
Wenn wir uns als Fans gegen die Kommerzialisierung des Fußballs oder “Gegen den modernen Fußball” aussprechen, dann heißt das nicht, dass wir uns vor Notwendigkeiten verschließen oder das Rad der Zeit zurück drehen wollen. Wir wehren uns aber gegen eine maßlose Entwicklung, die alle anderen Interessen der Profitmaximierung unterordnet. Wir Fans sind auch ein wichtiger Teil des Fußballs, nicht mehr und nicht weniger! Und ein Teil, den man nicht in ein paar Jahren durch Geld kompensieren kann.
Es kann nicht sein, dass z. B. traditionsreiche Stadionnamen wie das Westfalenstadion Dortmund oder das Waldstadion in Frankfurt an Unternehmen verkauft werden oder die eigenen Vereinsfarben aufgrund
von Marketingstrategien beliebig variiert werden. Wir, die Fans der Vereine, verlieren dadurch wichtige Identifikationsmerkmale. Aber auch die Vereine selbst und die Liga verlieren Alleinstellungs- und Identifikationsmerkmale, die den eigenen Wiedererkennungswert mindern. Im Augenblick des Verkaufs mag der Wert scheinbar gesteigert werden. Auf die Dauer werden aus wertvollen, in weiten Teilen der Öffentlichkeit mit dem jeweiligen Verein assoziierten Namen beliebig austauschbare Begriffe, die keinerlei emotionale Bindung zulassen. Es kann nicht sein, dass Vereine und Liga ihre Identitäten für Jahre aufgeben wollen, nur um einen weiteren überteuerten Spieler für zwei Jahre finanzieren zu können. Die finanziellen Löcher werden stetig weiter geschoben, die Fanwarnungen vor den Folgen sollten endlich ernst genommen werden statt stetig neue Vermarktungsoffensiven zu starten und damit den Identitätsverlust auf die Spitze zu treiben.
Weiterhin sprechen wir uns konsequent für die Beibehaltung der “50+1″-Regel aus, welche besagt, dass die Mehrheit der Vereinsanteile beim Verein selbst bleiben müssen und somit keine Investoren oder Unternehmen die komplette Kontrolle über die Fußballvereine übernehmen können.
Negative Beispiele kennen wir bereits aus Österreich, wo das Unternehmen “Red Bull” die kompletten Rechte am Verein Austria Salzburg erworben und anschließend die komplette Identität geändert hat. So wurde der Name in Red Bull Salzburg und die Vereinsfarben von lila-weiß in rot-blau geändert, um einen optimalen Markenauftritt sicherzustellen. Auch in Deutschland ist Red Bull inzwischen tätig geworden. Der Oberligaverein SSV Makranstädt wurde aufgekauft und umbenannt in “RasenBallsport Leipzig”. Mithilfe der Millionen des Getränkekonzerns ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit bis die selbsternannten “Roten Bullen” aus der “Red-Bull-Arena” (vormals Zentralstadion) in Leipzig im deutschen Profifußball zu finden sein werden, wodurch dann eine traditionelle Mannschaft samt ihrer Fans von der Bildfläche verschwindet.
In England sind viele Vereine nach der Übernahme durch einen Investor nun hoch verschuldet. Und das ist leider nicht die einzige Folge einer wahnwitzigen Kommerzialisierung, wenn man sich z.B. die Ticketpreise anschaut (billigste Karte bei einigen Partien: 80 Euro).

Stadionverbote
Stadionverbote werden meist schon bei Aufnahme eines Verfahrens, also VOR dem Beweis der Schuld des Betroffenen, vergeben. Offiziell sind sie eine Präventivmaßnahme, die verhindern soll, dass jemand im Stadion gewalttätig wird, de facto stellen sie eine Strafe dar. Auf der einen Seite existieren Betroffene, die beweisen müssen, dass sie unschuldig sind, was während eines Ermittlungsverfahrens durch die Polizei sehr schwer ist. Denn Informationen an Betroffene gibt diese selten und ungern Preis. Ganz im Gegensatz zu ihrer Freizügigkeit bei der Weitergabe von Halbwahrheiten an die Vereine oder den DFB. Auf der anderen Seite sind vermehrt jugendliche Fans betroffen, die wegen Lappalien aus dem Stadion und von ihren Freunden ausgesperrt werden. Obwohl es theoretisch in den Richtlinien die Möglichkeit zu Bewährungsauflagen gibt, wird leider nur selten davon Gebrauch gemacht. Somit sind diese oftmals mit einer überzogenen und unverhältnismäßigen Strafe konfrontiert. Dadurch wird das Vertrauen in den Rechtsstaat und auch die Gerechtigkeit allgemein erschüttert und die Betroffenen werden in nicht unerheblichen Maß kriminalisiert. Sie finden sich vor den Stadiontoren wieder, wo ein von Fans und Polizei gleichermaßen gepflegter gewalttätiger oder pseudo-gewalttätiger Habitus existent ist und eine Alternative zur grauen Tristesse darstellt. Dass Gewalt schon lange nicht mehr in den übermäßig überwachten Stadien stattfindet, widerspricht ebenfalls der Mär vom präventiven Charakter der Stadionverbote. Stadionverbote vermindern nicht die Gewalt, sie schüren sie. Außerdem widersprechen Stadionverbote rechtsstaatlichen Grundsätzen und sind keine Lösung für die Probleme des Fußballs. Sie sind selbst ein Problem.

Datei Gewalttäter Sport
Die Datei Gewalttäter Sport ist eine riesige Datensammlung von Fans, unabhängig davon, ob sich diese etwas zu Schulden haben kommen lassen oder nicht. So reicht es zum Beispiel eine einfache Personalienfeststellung aus, um in die Datei aufgenommen zu werden. Der eintragende Beamte muss nur annehmen, dass derjenige vielleicht irgendwann auffällig werden könnte. Diese Eintragung hat dann allerdings einen ganzen Rattenschwanz an negativen Auswirkungen. So kann sie im Extremfall Grundlage für Ausreiseverbote, Meldeauflagen, Stadtverbote oder für so genannte Gefährderansprachen sein, bei denen Fans durch Besuche durch Polizeibeamte zu Hause oder bei der Arbeit bewusst in ihrem sozialen Umfeld bloßgestellt werden sollen. Wenn die Bundesrepublik ein Sozialstaat sein will, widerspricht sie sich mit diesem Verhalten. Anstatt die Verantwortung für scheinbare “Problemfälle” zu übernehmen, wird diese weiter geschoben und mehr noch, es wird durch solches Vorgehen dafür gesorgt, dass betroffene Personen nahezu gänzlich aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Vor allem stellt die Eintragung eine Stigmatisierung bei beispielsweise Grenz- oder gewöhnlichen Verkehrskontrollen dar. Dabei muss man sich vor Augen führen, dass sie meist auf vagen Verdachtsmomenten und subjektiven Einschätzungen beruht und man selber über eine Eintragung nicht informiert wird. Die Datei wurde auf dem Rechtsweg über mehrere Instanzen als unzulässig eingestuft und erst durch eine nachträgliche Rechtsverordnung des Bundesrates am Tag der Urteilsverkündung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert. Dabei spricht es Bände, dass eine Debatte im Bundestag vermieden worden ist, um diese Änderung vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Mittlerweile sind über 11.000 Personen in der Datei gespeichert.

Polizeiliche Einsatztaktik
Die Art und Weise, wie einzelne Beamte sich gegenüber Fans verhalten, führt in der Regel zu Frustration, Aggression und Eskalation auf Seiten der Fans. Diese Eskalation wird teilweise bewusst in Kauf genommen. Auch die Einsatztaktik spiegelt oftmals den „Fußballfan als Feindbild” wieder. Die Polizei schafft sich ihre Problemfans selber. Der Alltag der Fans besteht besonders auf Auswärtsfahrten aber auch bei Heimspielen aus engen Polizeikesseln, ständigen Kontrollen und Schikanen sowie Aggressionen und Provokationen. Der Corpsgeist der Polizei schützt dabei nicht nur dieses Vorgehen sondern auch Gewalttätigkeiten und Übergriffe gegen Fans. Dass dies nicht nur unbegründete Vorwürfe von Fußballfans selbst sind, kann man z.B. aus Berichten der Menschrechtsorganisation Amnesty International entnehmen, die im Rahmen der Untersuchung von unaufgeklärten Misshandlungen durch die Polizei in Deutschland, auch Ausführungen über rechtswidrige Gewalt von Polizisten bei Fußballspielen machen.

Wie wurde bislang mit diesen Themen umgegangen?

Es gab Demos, lokale oder bundesweite Aktionen und vieles mehr. Und seit einigen Jahren auch grundsätzlich Gespräche mit dem DFB und der DFL. Viele dieser Probleme wurden auf dem so genannten “Leipziger Fankongress” im Jahr 2007 thematisiert, der vom DFB ausgerichtet wurde. Die Ergebnisse dieses Kongresses, die in den verschiedenen Arbeitsgruppen entstanden sind, sollten in der darauf eingerichteten
so genannten “AG Fandialog” thematisiert werden. In dieser AG Fandialog saßen neben DFB und DFL ebenso Fanvertreter von ProFans, BAFF und Unsere Kurve. Der Charakter dieser Veranstaltung spricht Bände über die Art und Weise, wie mit den Faninteressen umgegangen wird. Zwar gab es viele Lippenbekenntnisse, eine wirkliche Verbesserung trat in keinem der genannten Problemfelder auf. Ein wirklicher Dialog zwischen gleichberechtigten Gesprächspartnern fand nicht statt. Vielmehr diente die Veranstaltung anscheinend dazu, dass sich DFB und DFL als gesprächsbereit und fannah hinstellen konnten.

Aber auch wir Fans müssen auf unserer Seite Versäumnisse und Fehler einräumen. Eine jetzt einsetzende selbstkritische Diskussion über die eigenen Handlungsweisen hätte schon viel früher einsetzen müssen. Dies müssen wir ganz klar eingestehen. Parallel zu einer Diskussion über die erwähnten Probleme, denen wir Fans ausgesetzt sind, muss jetzt innerhalb der verschiedenen Fanszenen eine selbstkritische Reflexion der eigenen Handlungsweisen stattfinden und Konsequenzen haben. Wir sind uns bewusst, dass Freiheit auch Verantwortung mit sich bringt. Noch einmal: Diese Demo soll auch ein Zeichen an uns Fanszenen sein!

Wir möchten betonen, dass wir weiter auf Dialog setzen wollen. Wir sind ein Teil des Fußballs und wollen, dass man uns zuhört und uns ernst nimmt.

Die Demo ist erst der Anfang

Unser Vorhaben ist es, den Einsatz “Zum Erhalt der Fankultur” gemeinsam fortzusetzen. Unter diesem Motto soll mit der Demo eine Kampagne ins Leben gerufen werden, bei der jede Fan eingeladen ist mitzuwirken. Es wird eine Internetseite eingerichtet auf der künftig über sämtliche Beiträge und Aktionen für diese Kampagne berichtet wird, auf der ihr Neuigkeiten im Einsatz für Fanrechte erfahren – und Euch als Unterstützter eintragen lassen könnt. Informiert Euch auf: www.erhalt-der-fankultur.de. Macht mit bei künftigen Aktionen. Beteiligt euch an Diskussionen. Berichtet in euren Fankurven davon. Erzählt davon in euren Familien und bei euren Freunden. Lasst uns gemeinsam die Sache voranbringen.

KEIN KICK OHNE FANS! ZUM ERHALT DER FANKULTUR!

Kommt zur Demo am 09. Oktober 2010 um 13.00 Uhr auf den Alexanderplatz in Berlin!
Die Demonstration wird von Fans für Fans organisiert. Wir bitten Euch um eine friedliche Teilnahme. Es sollte klar sein, dass übertriebene Feierei sowie sinnfreies oder beleidigendes Skandieren bei dieser Veranstaltung fehl am Platz ist und unserem Anliegen schadet! Weiterhin möchten wir auf den antirassistischen Grundkonsens der Fanorganisationen hinweisen, der natürlich auch für die Teilnahme an der Demo gilt.
Wer sich daneben benimmt, wird von der Demo ausgeschlossen.





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#2

RE: Wichtig: Pro Fans - Demo 2010

in Fanaktivitäten der Fanatics 24.09.2010 18:29
von R F - Paparazzi No. 3 | 985 Beiträge | 1071 Punkte

Folgende Fanclubs und Ultragruppen sind bis jetzt angemeldet:




Aufsteiger 03 - Sportfreunde Siegen
Red-White - 1.FC Kaiserslautern
Frenetic Youth - 1.FC Kaiserslautern
K-Town Fanatics - 1.FC Kaiserslautern
Pfalz Inferno - 1.FC Kaiserslautern
Coloniacs - 1. FC Köln
BOYZ Köln - 1.FC Köln
Wilde Horde - 1.FC Köln
Kölsch Bajaasch - 1.FC Köln
VeedelsRadau - 1.FC Köln
Kolonie Süd - 1.FC Köln
Tohuwabohu Köln - 1.FC Köln
Cologne Power East Belgium - 1.FC Köln
RE7Crew - 1.FC Köln
Domstadt Syndikat - 1.FC Köln
Fantastica Colonia - 1.FC Köln
Sektion Remscheid - 1.FC Köln
Rote Elite Domstadt - 1.FC Köln
Hammerhearts 2004 - 1.FC Union Berlin
Wuhlesyndikat 2002 - 1.FC Union Berlin
Teen Spirit Köpenick 2006 - 1.FC Union Berlin
Commando Ferro - 1.FC Union Berlin
Red Side Mainz 2003 - 1. FSV Mainz 05
Aachen Ultras 1999 - Alemannia Aachen
Karlsbande - Alemannia Aachen
Lokal Crew Bielefeld - DSC Arminia Bielefeld
Cattiva Brunsviga - Eintracht Braunschweig
Kaotic Sud - Eintracht Braunschweig
Legio Augusta - FC Augsburg
Club Nr.12 - FC Bayern München
Schickeria München – FC Bayern München
Horda Azzuro 2001 - FC Carl Zeiss Jena
Sankt Pauli Mafia NRW - FC Sankt Pauli
Westfälische Friesen - FC Sankt Pauli
Chosen Few Hamburg 1999 - Hamburger SV
Komplott Hannovera 1998 - Hannover 96
Harlekins Berlin '98 - Hertha BSC
Gruppa Süd Berlin - Hertha BSC
Hauptstadtmafia 2003 - Hertha BSC
Dynamic Supporters Berlin 2005 - Hertha BSC
Berliner BäHren - Hertha BSC
Armata Fidelis - Karlsruher SC
Horidos 1000 Fürth - SpVgg Fürth
Beckumer Jungs - SV Beckum
Wanderers Bremen - SV Werder Bremen
UltrA Team Bremen - SV Werder Bremen
Racaille Verte - SV Werder Bremen
Violet Crew - VfL Osnabrück
Weekend Brothers - VfL Wolfsburg
Collettivo Wuppertal - Wuppertaler SV





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zuletzt bearbeitet 24.09.2010 18:31 | nach oben springen

#3

RE: Wichtig: Pro Fans - Demo 2010

in Fanaktivitäten der Fanatics 24.09.2010 18:33
von R F - Paparazzi No. 3 | 985 Beiträge | 1071 Punkte

Thesen zum Erhalt der Fankultur


Der Fußball bedeutet für uns Emotionen und Leidenschaft.

Das ist die Basis für lebendige Fankultur und stimmungsvolle Atmosphäre in den Fankurven der Stadien. Dieser unabdingbare Bestandteil der Inszenierung Fußball trägt wesentlich zur Vermarktung dieser „Ware“ bei. Nicht der geniale Paß vom hochgelobten Mittelfeldstar zieht das Millionenpublikum in den Bann, sondern die Entladung von Emotionen, sei es beim Überschreiten des Balles der Torlinie oder des schrillen Abseitspfiffs, der das vermeintliche Tor für ungültig erklärt.

Es ist nur mit dieser Leidenschaft zu erklären, dass selbst die nicht vom dauerhaften Erfolg verwöhnten Fußballvereine dennoch jedes Wochenende von uns Fans quer durch die Republik begleitet werden.

Die Vereine stellen diese Leidenschaft oft genug durch die sportlichen Höhen und Tiefen auf eine harte Bewährungsprobe. Dennoch zeigen wir gerade dann, wenn es um die Existenz der Vereine geht, durch unsere Treue und Verbundenheit ein breites Rückgrat, auf dass sich die Vereine abstützen können.

Jedoch die gesellschaftskulturellen Entwicklungen rund um den Fußball lassen uns bedenklich in die Zukunft schauen.

Halbleere Stadien in England und in Italien zeigen aktuell, dass Fehlentwicklungen in diesem Gebiet die
Leidenschaft der Fans zu den Vereinen zerstört haben und diese sich damit selbst in Gefahr bringen.

Daher treten wir an, um die Vereine im Dialog mit den Fans zu unterstützen, diese Fehlentwicklungen zu bewerten und aus diesen Fehlern Maßnahmen abzuleiten, die dauerhaft für stimmungsvolle Stadien sorgen werden.

1.) Erkennt den Fan als ernstzunehmenden Partner, der aus seiner Leidenschaft heraus alles zum Wohle des Vereines tun wird.


Schenkt seiner Stimme Gehör. Was er zu sagen hat, wird zwar auch kritisch sein, aber die Worte sind getrieben von der Angst und von der Sorge um seinen Verein.

2.) Stempelt den Fan nicht zum Sicherheitsrisiko ab.

In jeder Fanszene werden die Emotionen überwiegend positiv für den Verein ausgelebt. Stärkt diese Fangruppen, damit sie Vorbild und Orientierung für die Fan- und Jugendkulturen werden können und bleiben. Diese Selbstregulierung untereinander ist wirkungsvoller als ständiges Reglementieren von außen.

3.) Gebt den Fans die notwendigen Freiräume in ihrer Fankurve.

Stehplätze sind wichtig. Die Jugendkultur möchte sich frei entwickeln, Sitzen in Reih und Glied beengt den Entwicklungsprozess. Das , die Leidenschaft für den Verein lässt sich so nicht mehr entwickeln. Dieser Fan wandert nach kurzer Zeit wieder ab, besonders wenn die Erfolge ausbleiben.

4.) Gebt den Fans die Möglichkeit, ihren Verein zu erleben.

Die Begleitung des Vereines durch „Dick und Dünn“ ist nur möglich, wenn die Spiele erreichbar bleiben. Um die Anstoßzeiten der Spiele herum bilden die leidenschaftlichen Fans ihr restliches Leben. Sie opfern ihren Urlaub, ihre Freizeit und ihren Schlaf, um ihren Verein live im Stadion lautstark unterstützen zu können. Die Anstoßzeiten müssen planbar und erreichbar bleiben. Wenn dieser Blickwinkel aus den Vereinen verschwindet, verschwindet auch der Auswärtssupport. Fanszenen fallen auseinander, da sich der Kern der Fans nicht mehr regelmäßig treffen kann. Die Orientierungshilfe für die Jugendkultur geht verloren. Der Zusammenhalt zerfällt. In diesen Lücken bilden sich Subkulturen, die nicht immer die Interessen der Vereine verfolgen. Gewalttätige und politisch motivierte „Fan“gruppen werden diese Situation ausnutzen.
Erreichbar heißt aber auch noch „finanzierbar“. Gebt den Fans - vor allem auch den Jüngeren, die Halt in dieser Fankultur suchen - die Möglichkeit sich die Spiele leisten zu können. Steigende Preise dürfen nicht dazu führen, dass sozial schwache Fußballfans aus dem Stadion verdrängt wird.

5.) Gebt den Fans mit eurem Verein eine Identität.

Die Leidenschaft entwickelt sich nicht, weil der Fan zufällig aus der jeweiligen Stadt des Vereines kommt.
Er bleibt dem Verein auf ewig treu verbunden, der ihn durch seinen Charakter, seine Aussage am meisten anspricht.


Damit das passieren kann, achtet darauf, dass euer Verein eine unverwechselbare Note bekommt, diese dauerhaft behält und die authentisch das widerspiegelt, womit sich der Fan nun schon jahrelang identifiziert. Dabei sind Vereinsfarben und Logo ein sehr wichtiger Faktor.


Aber auch das Rahmenprogramm muss passen.
Wir wissen, dass einige Unternehmen sehr viel Geld in den Fußball stecken und die Vereine dieses Geld auch benötigen, um ihren Fans guten Fußball bieten zu können.


Dennoch sind wir Fans insbesondere bei der Auswahl der Farben sehr sensibel. Verliert der Verein seine Identität, verlieren auch die Fans ihre Identität. Die Vereine werden austauschbar, Leidenschaft wird sich nicht mehr entwickeln. Für sportlich schlechte Zeiten wird eure Basis verschwunden sein.





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#4

RE: Wichtig: Pro Fans - Demo 2010

in Fanaktivitäten der Fanatics 24.09.2010 19:08
von R F - Paparazzi No. 3 | 985 Beiträge | 1071 Punkte

Wie stehen unsere Crew-Mitglieder dazu???





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#5

RE: Wichtig: Pro Fans - Demo 2010

in Fanaktivitäten der Fanatics 24.09.2010 20:15
von R F - El Presi No. 6 | 1.903 Beiträge | 2963 Punkte

Super Sache!!! Daumen hoch von mir!!!


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#6

RE: Wichtig: Pro Fans - Demo 2010

in Fanaktivitäten der Fanatics 04.10.2010 16:34
von Feuerteufel | 5 Beiträge | 5 Punkte

Ich sag nur: Fußballfans sind keine Verbrecher, auch wir haben Rechte egal ob Normalo oder Ultra!


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#7

Fanaktion "Zum Erhalt der Fankultur"

in Fanaktivitäten der Fanatics 17.01.2011 10:01
von R F - El Presi No. 6 | 1.903 Beiträge | 2963 Punkte

Jeder, der sich etwas regelmäßiger mit Fußball in Deutschland auseinandersetzt, wird in der letzten Saison zahlreiche Horrormeldungen aus den Medien vernommen haben, die von einer Eskalation in den Fanszenen berichteten. Zeitweilig schienen sich die Schlagzeilen zu überschlagen. Und während die halbe Nation über die Vorfälle von Bochum (Nürnbergfans durch Pyrotechnik verletzt), Berlin (Platzsturm) oder anderswo debattierte, meldeten viele Fanszenen Stadionverbotswellen: Nürnberg, Hertha, München, Hamburg, Köln, Hannover, Bielefeld und einige mehr. Es gab Strafen, die bislang im deutschen Profifußball ein Novum darstellten: Verbote von Auswärtsfahrten (Nürnberg, Köln, Rostock, Dresden) oder die Schließung einer Heimkurve (Hertha, Bochum). Für das Vergehen einiger weniger wurden ganze Fanszenen bestraft. Vermehrt wurden Einschränkungen für Fans diskutiert und teilweise umgesetzt: personalisierte Tickets, Verbote von Fanutensilien und Choreographien, Verbote eigener Fanzines und so weiter. Dies alles sind Strafen, die kein Konzept der Prävention für künftige Zwischenfälle vorweisen und die in der großen Mehrheit völlig unbeteiligte, friedliche Fußballfans treffen.

Wie sahen die Reaktionen der Fangruppen aus? Wenn überhaupt, dann gab es kleinere Aktionen (z.B. in Form von Spruchbändern) in den einzelnen Kurven selbst. Aber passierte irgendetwas von mehreren Kurven zusammen? Eine tatsächliche Fangruppenübergreifende Aktion, die öffentlich antwortet, Vorwürfe kommentiert und evtl. richtig stellt, die zeigt was Fankultur neben einigen Negativschlagzeilen in der Regel Positives ausmacht, so etwas hat es schon seit Jahren nicht mehr gegeben. Daher ist nun, nach dem Chaos der letzten Saison und dem abgeklungenen Fußballboom der WM, die Zeit gekommen am Anfang der neuen Saison 2010/2011 auf die Straße zu gehen und zu zeigen, was uns Fankultur bedeutet und wert ist.

Jetzt ist die Zeit, ein Zeichen zu setzen!

Wir wollen uns nicht nur beschweren, einklagen und fordern. Wir wollen für die Fankultur, die wir leben, werben. Wir wollen auf die Straße gehen und kundtun wie bunt, kreativ und vielseitig faszinierend Fankultur ist. Wie viele Fangruppen engagieren sich neben dem Fußball für gesellschaftliche Belange? Wie viele zeichnen sich durch soziales Engagement in ihrer Szene, ihrem Verein oder ihrer Stadt aus? Ist das der Öffentlichkeit überhaupt bekannt?

Die Demo soll ein Zeichen an alle Funktionäre und Fußballbosse sein, das ihnen klar macht, dass der Fußball nur mit uns das ist, was alle fasziniert. Sie sollen merken, was sie riskieren, wenn sie weiter den Kurs der Verdrängung unserer Fankultur fahren. Es soll aber auch ein Zeichen sein an alle Fanszenen. Uns allen muss klar werden, dass wir gemeinsam für unsere Fankultur einstehen müssen, wenn wir sie auch in der Zukunft noch leben wollen. Es soll ein Zeichen für die Fanszenen sein, mehr über ihr Dasein, ihr Tun und ihr Lassen zu reflektieren. So viele Steine legen sich die Fanszenen oftmals selbst in den Weg. Es wird Zeit zu diskutieren, aus Fehlern zu lernen und selbst zu handeln, wenn wir unsere Fankultur erhalten wollen.


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#8

RE: Fanaktion "Zum Erhalt der Fankultur"

in Fanaktivitäten der Fanatics 17.01.2011 10:04
von R F - El Presi No. 6 | 1.903 Beiträge | 2963 Punkte

Unterstützer

Jeder Fanclub ist eingeladen sich auf der Unterstützerliste einzutragen. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt eine Mail an erhalt.der.fankultur@googlemail.com mit dem Namen des Fanclubs und dem Verein dem ihr angehört.


1.FC Heidenheim 1846

Fanatico Boys
COMMANDO SÜD GIENGEN

1.FC Kaiserslautern

Red-White
Frenetic Youth
K-Town Fanatics
Pfalz Inferno
Generation Luzifer 98
Der Betze brennt
Collettivo West
Berliner Bagaasch 97/06
Wild Devils Trexico
Lautrer Supporter Crew
Kerberos
Königsland Aschbach

1.FC Köln

Coloniacs
BOYZ Köln
Wilde Horde
Kölsch Bajaasch
VeedelsRadau
Kolonie Süd
Tohuwabohu Köln
Cologne Power East Belgium
RE7Crew
Domstadt Syndikat
Fantastica Colonia
Sektion Remscheid
Rote Elite Domstadt
Wahner Jungs
Extrem Böck Hessen
Northeim
Sektion Westpolen

1.FC MAGDEBURG

Mahli in Blue

1.FC Union Berlin

Hammerhearts 2004
Wuhlesyndikat 2002
Teen Spirit Köpenick 2006
Commando Ferro
East Devils 2001

1.FSV Mainz 05

Red Side Mainz 2003
Ultraszene Mainz 2001
TAUNUS MADNESS - Support Squad Mainz
Das Netzwerk
New-Generation Mainz since 2009
Inferno Mainz
Supporters Mainz

Alemannia Aachen

Aachen Ultras 1999
Karlsbande
Fan-IG
Schwarz-Gelb´81
Commando Aachen

ASV Hollfeld

Hollfeld Ultras
Supporters Club 7
BFC Dynamo Berlin

FRAKTON H
A´hof 1199

Borussia Dortmund

Fanclub Zone09
Die BVB Fan- und Förderabteilung
www.borussen.tv
THE UNITY
United-Süd-Supporters
SUPPORTERS HOLZWICKEDE
Amando Dortmund
Oeventrop - Freienohl - Reisegruppe Löwe
Schwarz Gelbe Devils Euskirchen
The DUDES-Dortmund
JUBOS DORTMUND

Chemnitzer FC

Möhne Supporters

DSC Arminia Bielefeld

Lokal Crew Bielefeld
Schwarz Weiß Blaue Dach e. V.
Schwarz-Weiß-Blaue Arminen
Jugend 1214
Blue Honour Bielefeld

EHC Eisbären Berlin

Fanatics Ost 2002
Black Corner
Infernos Ost Berlin 2005

Eintracht Braunschweig

Cattiva Brunsviga
Kaotic Sud
Gegengeradepöbel - Braunschweig
Sons of Hacky
Mett Clan
Funtoms
Webloewen
The Wanderers Braunschweig 1998
Braunschweiger Jungs´95

Eintracht Frankfurt

EFC Veritas Berlin
EFC Igel

FC Augsburg

Legio Augusta
Preußen Augsburg
Dissidents Augsburg
Burning-Nuts

FC Bayern München

Club Nr.12
Schickeria München
INFERNO BAVARIA
QUEERPASS BAYERN
Rot Weiße Generation
alarMstufe rot
Munich`s Red Pride
Munichmaniacs 1996
Oberland Buam
Los Rojos
Red Fanatic

FC Carl Zeiss Jena

Horda Azzuro 2001
HArakiri Ultras
Sektion Weimar
Weimarer Jungs
Lost Boyz Jena
Chaos Crew Neustadt/O.
Naumburger Jungs
Supporters Club
Saalefront Jena
Hintertorperspektive
Südkurvengeschädigte Schmalkalden

FC Dynamo Lüneburg

Dynamo Supporters

FC Eintracht Bamberg 2010

DOMREITER Fanclub Westerwald

FC Erzgebirge Aue

Ultras Aue
Fialova Sbor - Gonzo Ultras
Schachtwölfe Westerwald

FC Gütersloh

Aktive Gütersloher

FC Hansa Rostock

Unique Rebels

FC Rot Weiss Erfurt

Erfurt Auf Achse

FC Sachsen Leipzig

Sektion Norddamm

FC Sankt Pauli

Sankt Pauli Mafia NRW
Westfälische Friesen
Queerpass Sankt Pauli
Sitzen ist für´n Arsch (S.I.F.A)

FC Schalke 04

Qua de wick wack e.V. Menzelen

FSV Budissa

Ultrafanatics Bautzen

FSV Zwickau

Red Kaos 97

Hallescher FC

HFC-Fanszene
Sektion Lambda

Hamburger SV

Chosen Few Hamburg 1999
BLUE PRIDE
No Battle No Glory
Lola Fährt

Hannover 96

Komplott Hannovera 1998
Ultras Hannover
RBH Ultras
Brigade Nord 99
WDJ Hannover
Passion and Pride
FRONTAL

Hertha BSC

Harlekins Berlin '98
Gruppa Süd Berlin
Hauptstadtmafia 2003
Dynamic Supporters Berlin 2005
Berliner BäHren
Atzenkommune Berlin 2007
Spree Supporters
Reihe 7
OFC Herthafans
Rude Boys
Barnimer Kult 05
Käpt`n Blaubär
Hertha Kurvendampfer
Capital Supporters 2008
Fringe Group Berlin´08
Blue Beck´s Boys Berlin
Herthajoker
Kurvenhänger
Jokers Maniacs Berlin '2008
Hauptstadt Kult
OFC HERTHA BUBIS BERLIN
UNDERCOVER BERLIN 98
Spree-Empire

Karlsruher SC

Armata Fidelis
Phönix Sons 99
Wild Boys 04
Supporters Karlsruhe
Psychos 07
Baden Maniacs '96

KFC Uerdingen

Ultras Krefeld
Fanszene Uerdingen

Kickers Emden

Diekduevels Emden

KSV Hessen Kassel

SC913


MSV Duisburg

Kohorte Duisburg
Zebraholiker 2002
Proud Generation Duisburg
Sektion Dinslaken

Preußen Münster

DEVIANTS ULTRAS
Preußen Fanprojekt

Roten Stern Nordost Berlin

Ultras Roter Stern (B)

SC Freiburg

Wilde Jungs Freiburg

SC Paderborn 07

Supporters Paderborn
Passione Paderborn
Süd-Crew Paderborn

SC Rot-Weiß Oberhausen

Flammeninferno 2000
Semper Fidelis
Ruhrpott Revolution

SG Dynamo Dresden

Fangemeinschaft Dynamo
Faust des Ostens
Fanszene Dynamo
Forza SGD
Compañeros Dynamo
CURVA EAST SUPPORTERS
Exil Dynamos Hannover
MuSGDiere
Zonenschwadron
Dynamo-Fans Muldental
Dynamo Libre

SpVgg Fürth

Horidos 1000 Fürth
Stradevia 907

SpVgg Unterhaching

Periferia Combattente

SSV Jahn Regensburg

Ultras Regensburg

SV Beckum

Beckumer Jungs

SV Concordia Rogätz

Supporters Rogätz

SV Hahnbach

Yellow Generation

Sv Hohenlimburg 1910

Black Elite

SV Wacker Burghausen

Ultras Black Side

SV Werder Bremen

Wanderers Bremen
UltrA Team Bremen
Racaille Verte
Green White Generation Bremen
Cavaliers
Green Hot Spots - Werder Bremen Queer Fans
Green White Griffins (Baden 05)
WerderLahner

SV Viktoria 01 Aschaffenburg

Blue Boys Aschaffenburg 2003

TSV 1860 München

Giasinga Buam

TuS Koblenz

Inferno Koblenz

VfB Lübeck v. 1919

Liquid Boys
Boys United

VfB Oldenburg

Commando Donnerschwee 2001

VfB Rotenhain/Bellingen 1926 e.V.

ROTENHAIN Fanatics

VfB Stuttgart

STUTTGARTER JUNXX e. V.
Invasion 1893 Straubenhardt

VFC Plauen

SUBKULTURA1903

VfL Bochum

Generation Blau

VfL Osnabrück

Violet Crew
AmigOS Osnabrück
INFERNO Osnabrück

VfL Wolfsburg

Weekend Brothers
Die Burgwölfe

Wuppertaler SV

Collettivo Wuppertal
Ultras Wuppertal


------------- UNSERE TREUE, UNSERE LIEBE, UNSER VEREIN --------------

---------------------------VfB ROTENHAIN-----------------------------


------------------ Geilster Fanclub im Westerwald -------------------

--------------- natürlich die "ROTENHAIN Fanatics" ------------------
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