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Damals an einem 18. Januar (1953)

in FC Erzgebirge Aue 17.01.2011 15:59
von R F - El Presi No. 6 | 1.903 Beiträge | 2963 Punkte

Damals an einem 18. Januar (1953)
Bessere Seitenläufer waren ausschlaggebend

Empor Lauter – Zentra Wismut Aue 1:2 (0:1)

Wenn dieser Kampf der alten Rivalen des Erzgebirges auf der Kampfbahn des Friedens in Schwarzenberg zur Durchführung gelangen konnte, so war das nur möglich dank des freiwilligen Arbeitseinsatzes der Mitglieder des Platzbesitzers Motor Schwarzenberg, sowie der platzbauenden BSG Empor Lauter, die den Schnee so weit fortgeräumt hatten, daß sich die Spielfläche in einem für die Verhältnisse ausgezeichneten Zustand befand. Trotz des Schneebodens, der an die Spieler große physische Anforderungen stellte, wurde 90 Minuten lang ein sehr flottes Tempo vorgelegt, das von der ausgezeichneten Kondition beider Mannschaften Zeugnis ablegte.

Empor (blau – gelb): Leber – 33; Wüst – 30, Riedel – 32; Schneider – 31, Hertzsch – 29, Gebhardt – 28; Schützer – 22 (ab 70. G. Schubert – 21), Friedrich – 27, Vogel – 23, Espig – 31, Zwahr – 30. Trainer: Fritzsch

Wismut (rot): Steinbach – 30; Löffler – 28, Reich – 28; Süß – 31, Geuthner – 32, Weißflog – 30; S. Wolf – 27, K. Wolf – 29, Tröger – 24, Günther – 29, Schüller – 27 (ab 80. Viertel – 23). Trainer: Dittes.

Schiedsrichter: Paul (Dresden); Zuschauer: 12 000; Torerfolge: 0 : 1 Günther (44.), 0 : 2 Tröger (66.), 1 : 2 Schubert (76.).

Vom Anstoß an entwickelte sich sofort ein flotter wechselvoller Kampf, in dem die Lauterer, dank größerer Einsatzfreude und auf dem Boden zweckmäßigerer, weitmaschigerer Kombinationen, eine leichte Feldüberlegenheit in den ersten 20 Minuten erzwangen. Die Stürmer vergaßen auch das Schießen nicht. Langsam aber sicher gewannen die Auer, deren Außenläufer gegenüber denen des Gegners in Aufbau und Abwehr ein nicht unbedeutendes Plus hatten, mit ihrem Kurzpaßspiel mehr und mehr an Boden und erkämpften sich dann ihrerseits bis weit in die zweite Hälfte hinein eine Feldüberlegenheit, bei der Leber einmal einen Schuß von Schüller stoppen konnte, und ein anderes Mal ein Kopfball von Günther am Pfosten landete. Erst der Anschlußtreffer gab der Lauterer Elf nochmals Auftrieb, und in der Schlußviertelstunde kämpfte sie verbissen und zeitweilig stark drückend um den Ausgleich, der ihr aber versagt blieb.

Einer prächtigen Leistung entsprang der erste Auer Erfolg. Karl Wolf hatte Riedel umspielt, gab den Ball an Tröger, der ihn von der Außenlinie vors Tor schoß. Günther, der zur Stelle war, täuschte, und für Leber unhaltbar endete der aus kürzester Entfernung geschossene Ball im Netz. Der zweite Treffer kam auf etwas eigenartige Weise zustande. Von rechts von der Außenlinie von Tröger geflankt, sprang der Ball kurz vor dem Tor auf dem Boden auf, und von da an Leber, der danebengriff, vorbei ins Tor. Anteil an diesem Erfolg hatte auch Schüller, derr Leber in diesem Augenblick bedrängte. Den möglichen Anschlußtreffer in Form eines Handelfmeters vergab in der 71. Spielminute Schneider. Der von ihm geschossene Ball ging gegen den Pfosten und sprang ins Feld zurück. Da er selbst nochmal schoß, gab es einen Freistoß für Aue, weil zuvor kein anderer Spieler den Ball berührt hatte. Schubert zeichnete dann für den Anschlußtreffer verantwortlich, indem er heranspurtend ein von Espig gegen der Pfosten geschossenen und zurückgesprungenen Ball unhaltbar für Steinbach ins Netz jagte. Ein weiteres Tor, von Schubert erzielt, mußte wegen Abseits annuliert werden.

Eine Beurteilung über das Spiel ist schwer, weil der Boden anormal war. Tatsache aber ist, daß Aue die geschlossenere Mannschaftsleistung bot, und vor allem, wie schon erwähnt, in den Außenläufern eine Stärke hatte, die den Ausschlag für den Sieg gab. Die Lauterer Elf knüpfte nicht an ihre in den letzten Spielen gezeigten Leistungen an. Trotzdem gab es keinen direkten Ausfall in der Elf. Allerdings war es unverständlich, warum man ausgerechnet Schützer, der doch sehr schnell und einsatzfreudig war, herausnahm, während ein Herausnahme von Vogel oder Friedrich doch sicher zweckmäßiger gewesen wäre. Paul (Dresden) hatte das Spiel jederzeit in der Hand, und unterband von vornherein alle aufkommenden Härten.

Reserven 2 : 2.

Author: Walter Treue

Angefügte Bilder:
1953_1.jpg
empor.jpg

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