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Sportfreunde wieder ein „Grand mit Vieren“

in Saison 2010/2011 26.03.2011 00:24
von R F - Paparazzi No. 3 | 985 Beiträge | 1071 Punkte

Die Torfabrik der Sportfreunde Siegen läuft weiter auf Hochtouren. Wieder ein Sieg, der dritte in Folge, und nach zwei Mal 4:3 nun wieder mit vier Toren, zum 4:2. Und erneut hatte Trainer Andrzej Rudy das richtige Händchen bei seinen Einwechslungen. Mit Kerim Arslan, Wesley Schors und Julian Jakobs schickte er diesmal gleich drei Joker aufs Feld.

Die Sportfreunde also wieder mit einem „Grand mit Vieren“!? Doch während dies beim Kartenspiel das höchste der Gefühle bedeutet, so ist bei den Siegenern immer noch Luft nach oben. Das 4:2 gegen FC Wegberg-Beeck täuschte am Ende auch über viele Unzulänglichkeiten hinweg.

Anis Saidi erlitt Gehirnerschütterung

Vor 280 Zuschauern hatten die Sportfreunde hinten und vorne zu viele Fehler gemacht und durch Emrah Uzun auch noch einen Elfmeter vergeben.

So viele Chancen hatten die Gäste auf dem Sonnen überfluteten Rasen der „Kleeblätter“ liegen gelassen, dass auch Wegbergs Trainer André Sieberichs einräumte: „Als wir den Ausgleich erzielt haben, hätte es eigentlich auch schon 4:0 für Siegen stehen können.“ Auch der Sportfreunde-Cheftrainer, den die mitgereisten Fans mit lauten „Andrzej Rudy!!!“-Rufen feierten, sang nach dem Abpfiff nicht nur ein Loblied auf die 90 Minuten seiner Jungs, sondernversprach: „Ab Montag bekommen die wieder .“

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Alex Elliott (Gehirnerschütterung) hatte Rudy umbauen müssen, stellte zunächst Saidi und Abele auf die Sechserposition, Burk übernahm den Part von Elliott, Okumak flitzte über links und für Sebastian Huke, der gegen die Aachener in der Startelf stand, bekam Emrah Uzun den Vorzug.

Kapitän Uzun, der vor einer Woche noch wie ein Orkan übers Feld gefegt war, eine starke Vorstellung nach seiner Verletzungspause ablieferte, konnte in Wegberg nicht an diese Leistung anknüpfen. In der 3. Minute vertändelt er im Sechzehner den Ball, eine Minute später landete sein Flugkopfball in den Armen von Torwart Rodemers, der auch in der 14. und 27. Minute gegen „Emma“ klären konnte. Genauso aussichtsreich wie der Kapitän vergab auch Jörn Nowak per Kopfball (28.).

Dass es nicht der Tag des Emrah Uzun war, wurde in der 31. Minute klar. Nowak war im Strafraum von Patrick Ajani gefoult worden, der Elfmeter-Pfiff kam prompt, Uzun tritt den Strafstoß, aber neben den Pfosten. So etwas passiert dem sicheren Schützen selten.

Kerim Arslan war gerade für Saidi, der mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung raus musste, eingewechselt worden, da legte der 23-jährige Deutsch-Türke einen beherzten Sololauf über 40 Meter hin, ließ noch Torwart Rodemers aussteigen und traf zum 1:0 für Siegen. Arslan war sieben Minuten auf dem Platz.

Siegen hätte zur Pause mit drei, vier Toren führen müssen, doch Matthew Dallman spielte zu umständlich, Uzun zu ballverliebt, allein dieses Duo spielte die Abwehr von Wegberg schwindelig, jedoch ohne dass etwas Zählbares herauskommen sollte.

Zwei Minuten waren nach der Pause verstrichen, da rutschte Emrah Uzun in eine Flanke von Dallmann, doch der Ball segelte über die Querlatte. „Emma“ und Fortuna, das passte am Samstag einfach nicht. Und dann war plötzlich Wegberg erwacht: Im zweiten Angriff überhaupt hielt der eingewechselte Johannes Walbaum aus spitzem Winkel drauf, der Ball rutscht unter dem Körper von Pero Miletic hindurch zum 1:1 (54.) ins Tor.

Miletic hatte mit starker Parade gegen Walbaum das Remis gerettet (70.) und danach drehte Siegen richtig auf. Emrah Uzun servierte von der rechten Seite eine Maßflanke in den Sechzehner, Volkan Okumak nahm das Leder volley gegen die Laufrichtung des Torwarts und es stand 2:1 für die Gäste – Okumak jubelte und machte sich nackig für die Fans. Keine Frage, er ist zurück im Team.

Julian Jakobs mit
„kleinem Comeback“

Nur zwei Minuten später angelte sich der kleine Holländer Wesley Schors – er war 20 Minuten zuvor für Abele gekommen – im Mittelfeld den Ball, eilte aufs Tor und vollendete sein Solo gekonnt zum 3:1 (77.). Nur eine Zeigerumdrehung später weckte Denis Pozder mit seinem Kopfball in den Winkel zum 2:3-Anschlusstreffer Hoffnungen bei den Kleeblättern – das Glück des Tüchtigen hatten jedoch die Siegener. Julian Jakobs kam in der 72. Minute für Burk und so als wolle er Trainer Andrzej Rudy zeigen, „hier, ich bin wieder da!“, nahm er nach zehn Minuten Mut und Kraft zusammen und setzte einen Hammer aus 20 Metern zum 4:2-Sieg in die Maschen.

Nach der Partie in Wegberg auf Stimmenfang:

Andrzej Rudy (Trainer Sportfreunde Siegen): „Ich gehe mit gemischten Gefühlen aus diesem Spiel, denn auch wenn wir gewonnen haben, war ich lange nicht zufrieden mit unserer Leistung. Wir hatten zwar genügend Chancen, haben aber nicht genug Tore daraus gemacht. Und hinten haben wir zu viele Fehler gemacht und viel zu leicht Gegentore zugelassen. Schließlich hatte ich dann ein wenig Glück, dass ich wieder die richtigen Leute eingewechselt habe, die getroffen haben. Jetzt haben die Spieler am Sonntag frei und ab Montag gibt es wieder .“

André Sieberichs (Trainer FC Wegberg-Beeck): „Ich beglückwünsche die Sportfreunde zu ihrem Sieg. Trotzdem glaube ich, dass wir am Ende nicht verloren haben, weil Siegen eine Übermacht war. Sondern wir waren einfach so schwach. Ich habe eigentlich während des gesamten Spiels nicht daran geglaubt, dass wir gegen Siegen punkten werden. Als das 1:1 fiel, das für uns zu dem Zeitpunkt schon sehr schmeichelhaft war, hätte es auch schon 4:0 für Siegen stehen können. Wir waren zu dilettantisch und haben schlichtweg zu viele Chancen zugelassen.“

Kerim Arslan (SF Siegen, Torschütze zum 0:1): „Ich freue mich, dass ich nach langer Zeit mal wieder getroffen habe. Klar, jeder Fußballer ist frustriert, wenn er nicht spielen kann. Aber heute bin ich reingekommen und habe ein Tor gemacht, das ist schön. Jetzt richten wir den Blick auf Essen, aber das wird ein anderes Kaliber als Wegberg.“

Julian Jakobs (SF Siegen, Torschütze zum 2:4): „Wir führen mit 3:1, es ist alles klar, und kriegen dann doch wieder noch so ein doofes Tor. Da habe ich mir ein Herz gefasst und abgezogen. Manchmal denkt man nicht drüber nach, was man macht und hält einfach mal drauf. Es soll nicht überheblich klingen: Aber wir hätten hier zehn Tore machen müssen angesichts der Chancen, die wir hatten. Ich fühle mich im Moment sehr gut und trainiere auch gut.“

Pero Miletic (Torhüter SF Siegen): „Die Fehler bei den Gegentoren, das darf uns nicht passieren, das müssen wir abstellen. Wir können nicht immer darauf vertrauen, dass wir selber vorne vier schießen. Aber ich muss sagen, die Jungs haben das alle super gemacht.“

STATISTIK

FC Wegberg-Beeck – SF Siegen 2:4

FC Wegberg-Beeck: Rodemers, Puhl, Ajani, Rrustemi, Berkigt, Nimptsch, Pozder, Zaanani (33. Walbaum), Onwuneme (62. Enache), Klinger, Zajas (57. Bischoff). Trainer: André Sieberichs.

SF Siegen: Pero Miletic – Serkan Dalman, Daniel Bogusz, Jörn Nowak, Florian Schwarz – Anis Saidi (27. Kerim Arslan), Marcel Abele (58. Wesley Schors) – Matthew Dallmann, Johannes Burk (72. Julian Moritz Jakobs), Volkan Okumak – Emrah Uzun. Trainer: Andrzej Rudy.

Tore: 0:1 Arslan (34.), 1:1 Walbaum (54.), 1:2 Okumak (75.), 1:3 Schors (77.), 2:3 Pozder (79.), 2:4 Jakobs (84.).

Schiedsrichter: Dimitrios Gavrilas (Bielefeld).

Bes. Vorkommnis: 31. Minute/Uzun verschießt Foulelfmeter.

Zuschauer: 280.





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