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So fing es an...

in ältere Vereinsgeschichte des VfB Rotenhain 1926 e.V. 1926-1956 (Auszug aus der Festschrift zum 50. Bestehen 16. -18.07.1976) 23.06.2011 14:49
von R F - El Presi No. 6 | 1.903 Beiträge | 2963 Punkte

Im Frühjahr 1926 kamen die jungen Burschen des alten Kirchdorfes zusammen, um in Verbindung mit der Jugend des kleinen Nachbardorfes Todtenberg einen Sportverein zu gründen. Sie wählten aus ihrer Mitte den später so hervorragenden, über die Heimatgrenzen hinaus bekannten Torwart Josef Henn zu ihrem ersten Vorsitzenden.
Die bis jetzt relativ lose vereinsmäßige Bindung der jungen Sportgemeinschaft erfuhr bereits im Gründungsjahr stärkere Formung und Ausrichtung durch das Eintreten des neuen Vorsitzenden Josef Dewald. Aus der katholischen Jugendorganisation kommend, gelang es diesem Sportidealisten, in kürzester Zeit eine Mannschaft zu erstellen, die in der DJK (Deutschen Jugendkraft) des Westerwaldes, in ihrem bekannten schwarz-weißen Trikot, beachtliche sportliche Erfolge erzielte. Nach dessen plötzlichen Tod übernahm Junglehrer Theo Schlotter aus Todtenberg die Vereinsführung. In diese Zeit fiel die große Wirtschaftskrise Ende der zwanziger Jahre, die auch dem jungen Verein erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Mit der Stillegung der heimischen Basaltindustrie zog die Arbeitslosigkeit und damit die Not in die Familien der Heimat. Für den Verein gesehen: keine Beiträge, keine Schuhe, keine Kleidung, keine Beförderungsmittel, kein Geld für die geringsten persönlichen Bedürfnisse. Ungebrochener Idealismus, Opferbereitschaft und Sportgeist der Mitglieder hielten den Verein jedoch auch in dieser schwierigen Zeit am Leben.
War die erste große Schwierigkeit des Vereins gemeistert, bahnte sich schon bald danach die politische Umwälzung in unserem Vaterland an. Die kirchlich orientierte Deutsche Jugendkraft wurde aufgelöst. Der Spielbetrieb wurde zwar unter dem Spitzenverband fortgesetzt, aber der Ausbruch des zweiten Weltkrieges im Herbst 1939 brachte die Vereinsarbeit vollkommen zum Erliegen.

Nach Ende des Krieges lebte bereits im Jahre 1945 unter dem Vorsitzenden Richard Klein der Verein wieder auf. Jetzt fanden sich alle Sportinteressierten aus den Dörfern des Kirchspiels Rotenhain zusammen. Der Sportplatz wurde in eigener Regie ausgebaut und der Spielbetrieb konnte wieder aufgenommen werden. Veranstaltungen sportlicher und geselliger Art wechselten mit den zunehmend erfolgreichen Meisterschaftswettkämpfen. Wenn es gelang, den Verein in jedem Jahr zumindest mit seiner ersten Mannschaft an den Meisterschaftsrunden zu beteiligen, so gebührte den jeweiligen Vorsitzenden Bernhard Kurz, Alois Baldus, Viktor Aust, Rainer Kurz, Paul Baldus und Erwin Quirnheim mit ihren Vorständen für ihre beharrliche Arbeit im Dienste des Sports ein volles Lob.
Der VfB beging im Frühsommer 1956 sein dreißigjähriges Vereinsjubiläum mit einem internen Festkommers in seinem Vereinslokal.


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